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China Jiliang University: Student nach Vorwuerfen der Vergiftung und Toetung von Campuskatzen sanktioniert

2024-05-27 Siehe Artikeltext und Quellenangaben.
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Im Mai 2024 berichteten mehrere Medien unter Berufung auf die oeffentliche Beschwerdeplattform der Provinz Zhejiang, mehrere Nutzer haetten einen 2020er Studenten des Fachs Lebensmittelqualitaet und -sicherheit an der China Jiliang University mit Nachnamen Yuan beschuldigt, mehr als zehn Campuskatzen vergiftet und getoetet zu haben. Die Beschwerden sagten, zwischen dem 10. und 27. April 2024 seien rund um die China Jiliang University und den Xiasha-Campus der Zhejiang Sci-Tech University mehr als zehn abnormale Katzentodesfaelle aufgetreten. Am 27. Mai antwortete die China Jiliang University, sie habe die oeffentliche Sorge zur Kenntnis genommen, ermittelt und den betroffenen Studenten gemaess Recht und Regeln sanktioniert.

Von abnormalen Katzentodesfaellen zu Beschwerden auf Provinzebene

Oeffentliche Berichte zeigen, dass Beschwerdefuehrende sagten, zwischen dem 10. und 27. April 2024 habe es in Bereichen der China Jiliang University und des Xiasha-Campus der Zhejiang Sci-Tech University mehrere abnormale Todesfaelle von Campuskatzen gegeben. Die Beschwerdematerialien warfen Yuan vor, vorab Wohnbereiche des Nachbarcampus erkundet, nachts Gift ausgelegt und online Inhalte mit Bezug zu Vergiftung veroeffentlicht zu haben. Diese Details stammen vor allem aus Beschwerden auf einer Regierungsplattform und aus Medienweitergaben; diese Akte dokumentiert sie daher als Behauptungen und berichtete Informationen.

Von Nutzern erstellte und von Medien weiterverbreitete Collage mit Nachrufen auf Campuskatzen
Von Nutzern erstellte und von Medien weiterverbreitete Collage mit Nachrufen auf Campuskatzen. Quelle: oeffentliches Bild von Sing Tao Global.

Die Universitaet bestaetigte Befassung und Sanktion

Die China Jiliang University antwortete am 27. Mai, sie habe die oeffentliche Meinung zu den Katzentodesfaellen auf dem Campus bemerkt, nehme die Angelegenheit sehr ernst, habe sorgfaeltig ermittelt und den betroffenen Studenten nach geltenden Regeln sanktioniert. Medien zitierten ausserdem Mitarbeitende des Xiasha-Campus der Zhejiang Sci-Tech University mit der Aussage, kuerzlich habe tatsaechlich ein Fall von Katzenmisshandlung stattgefunden, der betroffene Student gehoere aber nicht zu dieser Universitaet. Mitarbeitende der Sicherheitsabteilung der China Jiliang University sagten, die online verbreitete Formulierung, ein maennlicher Student habe neun Katzen misshandelt und getoetet, sei teilweise uebertrieben, die Universitaet bearbeite den Fall jedoch aktiv.

Campuskatze und Hinweis zum Fuettern von Streunerkatzen
Von Medien weiterverbreitetes Bild einer Campuskatze und eines Hinweises zum Fuettern von Streunerkatzen; es zeigt das Umfeld der Campuskatzen vor und nach dem Vorfall. Quelle: von Kejianyi weiterverbreitetes Bild.

Vergiftung ist keine kleine Campusangelegenheit

Campuskatzen sind auf Fuetterung, Kastration und taegliche Sorge von Studierenden und Mitarbeitenden angewiesen. Sie leben zwischen Wohnheimen, Rasenflaechen, Lehrgebaeuden und Wohnbereichen. Wenn jemand in solchen Raeumen giftige Substanzen auslegt, betrifft die Gefahr nicht nur Tiere. Andere Tiere koennen sie fressen; Reinigungskraefte, Studierende oder Passanten koennen damit in Kontakt kommen. Gift gegen Leben einzusetzen beschaedigt zugleich die oeffentliche Sicherheit auf dem Campus und elementares Mitgefuehl.

Nachrichtenbild aus Jiefang Daily / Shangguan News
Nachrichtenbild aus Jiefang Daily / Shangguan News. Quelle: oeffentliches Medienbild.

Eine Sanktion loescht ihr Leiden nicht

Dieser Fall ist nicht nur deshalb dokumentationswuerdig, weil die Universitaet am Ende sagte, sie habe den Studenten sanktioniert. Er ist dokumentationswuerdig, weil mehrere Katzen, die auf dem Campus lebten, in Schmerz und Tod gestossen wurden. Die in oeffentlichen Bildern gezeigte Nachruf-Collage holt sie aus vagen Zahlen in konkrete Leben zurueck: Sie waren gefuettert, erinnert und gerufen worden. Bei solcher absichtlicher Schaedigung ist eine Sanktion nur die Mindestantwort; wichtiger ist, dass aehnliches Verhalten nicht wieder als leichter Streich abgetan wird.

Bild zu Beschwerdematerialien auf einer Medienweitergabe-Seite
Bild zu Beschwerdematerialien auf einer Medienweitergabe-Seite. Quelle: von Kejianyi weiterverbreitetes Bild.

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