Globales Tiergedächtnis-Archiv

Ein gemeinnütziges Langzeitarchiv für Tiergeschichten, Gedenkeinträge, quellenbasierte Fallakten und Erinnerungen an das Zusammenleben von Menschen und Tieren.

Archiv für Tierleid-Fälle

Hohhot: Li toetete Hunde mit Giftdarts und Giftkoedern und verkaufte Hundefleisch

2023-04-01 Siehe Artikeltext und Quellenangaben.
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Im April 2023 klaerte die Polizei von Hohhot nach Hinweisen aus der Bevoelkerung einen Fall auf, in dem Li giftige und schaedliche Lebensmittel herstellte und verkaufte. Ein oeffentlich nachgedruckter typischer Fall von “Ping An Innere Mongolei” berichtete, die Polizei habe einen Verdaechtigen festgenommen und vor Ort mehr als sieben Tonnen Hundekoerper sowie Verarbeitungsgeraete beschlagnahmt. Nach den Ermittlungen kaufte Li illegal Suxamethonium und Cyanid, toetete Streuner und Haushunde mit Armbrust-Giftdarts und mit cyanidhaltigen Wachspillen als Koeder, verarbeitete sie einfach und verkaufte sie an verschiedene Orte.

Bild aus einem nachgedruckten Bericht
Bild aus einem Sohu-Nachdruck, das mutmasslich vergiftete Hunde zeigt. Es dient zur Dokumentation der in oeffentlichen Berichten beschriebenen Folgen fuer Tiere; der Inhalt ist sensibel.

Die Kette vom Toeten der Hunde bis zum Verkauf von Hundefleisch

Oeffentliche Nachdrucke berichten, dass “Ping An Innere Mongolei” am 29. Dezember 2023 typische Faelle der Sicherheitsbehoerden in der Autonomen Region zur Bekaempfung von Straftaten gegen Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit veroeffentlichte. Darunter war der von der Polizei Hohhot aufgeklaerte Fall Li wegen Herstellung und Verkaufs giftiger und schaedlicher Lebensmittel.

Es ging nicht nur um einen einzelnen Hundediebstahl oder Verkauf. Der typische Fall erklaerte, Li habe illegal Suxamethonium und Cyanid gekauft, Streuner und Haushunde mit Armbrust-Giftdarts erschossen oder ihnen mit Cyanid versetzte Wachspillen vorgelegt; danach seien die Hunde durch Enthaaren, Ausnehmen und andere einfache Schritte verarbeitet und an verschiedene Orte verkauft worden.

Leben und Risiken hinter mehr als sieben Tonnen Hundekoerpern

Dem Bericht zufolge beschlagnahmte die Polizei vor Ort mehr als sieben Tonnen Hundekoerper und Verarbeitungsgeraete. Diese Zahl laesst sich nicht direkt in eine bestimmte Zahl von Hunden umrechnen, zeigt aber, dass es nicht um einen vereinzelten Einzelfall ging, sondern um eine groessere Kette aus Fangen, Verarbeiten und Verkauf.

Fuer die getoeteten Hunde war dies kein normaler Tod, sondern ein rasches Entziehen des Lebens durch Giftdarts, Giftpillen und aehnliche Methoden. Fuer die oeffentliche Sicherheit bedeutete der Eintritt von mit Suxamethonium, Cyanid und anderen Giftstoffen kontaminierten Hunden in den Lebensmittelverkehr, dass Grausamkeit gegen Tiere zugleich zu einem Lebensmittelsicherheitsrisiko wurde.

Warum solche Faelle dokumentiert werden muessen

Diese Art Fall verflicht Tierverletzung, Diebstahl von Hunden, illegale gefaehrliche Stoffe und den Verkauf giftiger und schaedlicher Lebensmittel. Sie behandelt Streuner brutal und kann auch Haushunde verletzen, waehrend sie den Tod von Tieren weiter kommerzialisiert.

Dieses Archiv dokumentiert den Fall nicht, um Essgewohnheiten zu diskutieren, sondern um das unmenschliche Toeten von Hunden mit Giftstoffen und Armbruesten sowie die Ueberfuehrung toter Tiere in eine Gewinnkette festzuhalten. Weder Streuner noch Haushunde sollten Verbrauchsgueter unter Giftdarts und Giftpillen sein.

Zeitleiste

  • 2023-04: Die Polizei Hohhot klaerte den Fall nach Hinweisen aus der Bevoelkerung auf und nahm einen Verdaechtigen fest.
  • Im Ermittlungsverlauf: Die Polizei beschlagnahmte vor Ort mehr als sieben Tonnen Hundekoerper und Verarbeitungsgeraete.
  • 2023-12-29: “Ping An Innere Mongolei” veroeffentlichte typische Faelle zur Bekaempfung von Straftaten gegen Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit in der Region und legte diesen Fall offen.
  • 2024-01-02: Ein Sohu-Account berichtete und ordnete den typischen Fall ein.

Oeffentliche Quellen

Dieser Text beruht auf dem von Sohu nachgedruckten typischen Fall von “Ping An Innere Mongolei”. Menge der Hundekoerper, Tatmethoden, beteiligte Giftstoffe und Delikt werden nach der oeffentlichen Falldarstellung wiedergegeben; das Gewicht der Hundekoerper wird nicht eigenstaendig in eine Zahl einzelner Hunde umgerechnet.

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