Globales Tiergedächtnis-Archiv

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Hohhot, Innere Mongolei: Nach verweigerter Rueckgabe an einem Strassenstand warf ein Elternteil ein Kaetzchen vor Ort zu Tode

2023-06-15 Siehe Artikeltext und Quellenangaben.
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Am 15. Juni 2023 kaufte ein Kind in Hohhot, Innere Mongolei, heimlich an einem Strassenstand ein Kaetzchen. Ein Elternteil war gegen die Haltung und suchte anschliessend den Haendler auf, um Geld zurueckzuverlangen. Oeffentliche Videos und mehrere Mediennachdrucke zeigten, dass beide Seiten ueber die Hoehe der Rueckerstattung stritten; nachdem keine Einigung erzielt wurde, warf der Elternteil das Kaetzchen vor Ort zu Tode. Eine Frau am Ort fragte weinend: “Das ist doch ein Leben, wie kann man so grausam sein.”

Videostandbild vom Ort des Rueckgabestreits an einem Strassenstand in Hohhot
Von Sina Kankan gesichertes Videobild. Die Untertitel nennen den 15. Juni und Hohhot in der Inneren Mongolei als Ort.

Ein heimlich gekauftes Kaetzchen wurde zum Opfer eines Streits um Rueckerstattung

Kuai Technology berichtete, nachdem das Kind heimlich an einem Strassenstand eine Katze gekauft hatte, seien die Erwachsenen zu Hause gegen die Haltung gewesen; ein Elternteil suchte den Haendler auf und verlangte die Erstattung des Kaufpreises. Augenzeugen sagten, der Elternteil habe 200 Yuan zurueckverlangt, der Haendler sei nur bereit gewesen, 100 Yuan zu erstatten, und beide Seiten haetten sich deshalb festgefahren.

Wenn eine Katze nicht gehalten werden soll, muss sie mindestens zuerst geschuetzt werden, bevor Rueckerstattung, Weitergabe oder Vermittlung geklaert werden. Ein Erwachsener darf seine Wut nicht auf ein vollkommen wehrloses kleines Leben richten, nur weil kein Preis ausgehandelt wurde.

Videobild mit Umstehenden in der Naehe eines Strassenstands
Ein weiteres Bild aus demselben Video zeigt die Umgebung vor Ort. Zu sehen sind Umstehende in der Naehe des Strassenstands waehrend des Vorfalls.

“Das ist doch ein Leben”

Das oeffentliche Video aus den Berichten zeigte, dass Umstehende ueber das Werfen der Katze sehr wuetend waren. Eine Frau stellte den Mann unter Traenen zur Rede und betonte wiederholt, dass es ein Leben sei. Augenzeugen sagten, alles sei zu ploetzlich passiert und die Umstehenden seien wuetend gewesen; haetten sie gewusst, dass es so enden wuerde, haetten alle das Geld zusammenlegen koennen.

Dieser Satz macht traurig und wachsam zugleich. Geld kann weiter verhandelt werden, ob ein Haustier nach Hause gebracht werden kann, laesst sich neu regeln; aber wenn ein Leben zu Tode geworfen wurde, gibt es keine Moeglichkeit der Wiedergutmachung mehr.

Weiteres Videostandbild zum Fall der getoeteten Katze in Hohhot
Eine weitere gespeicherte Version des Videostandbildes. Diese Seite bewahrt solche Bilder, um zentrale Tatsachen aus dem oeffentlich verbreiteten Material zu dokumentieren.

Von der Polizei zur Untersuchung mitgenommen heisst nicht, dass die Verletzung schon gesehen wurde

Mehrere Mediennachdrucke erwaehnten, der Mann, der die Katze geworfen habe, sei spaeter von Polizeibeamten zur Untersuchung mitgenommen worden. Da oeffentliche Berichte kein spaeteres Strafergebnis zeigten, erweitert diese Seite keine Mutmassungen zu Strafdetails.

Die Grausamkeit dieses Falls haengt jedoch nicht von einem komplizierten rechtlichen Ergebnis ab: Er ereignete sich an einem oeffentlichen Ort, der Anlass war lediglich ein Streit um Rueckerstattung, und das Opfer war ein Kaetzchen, das weder sprechen noch fliehen konnte. Ein Tier als Werkzeug zur Wutabfuhr zu benutzen, ist an sich eine Verachtung des Lebens.

Ein Rueckgabestreit darf die Grenze zur Guete gegenueber Lebewesen nicht ausloeschen

Solche Vorfaelle werden oft als Streit ueber “Familie erlaubt keine Haltung”, “Haendler erstattet nicht” oder “Kind hat heimlich gekauft” dargestellt. Doch wirklich dokumentiert werden muss, wen der Konflikt am Ende traf: nicht die Menschen, die reden, streiten oder die Polizei rufen konnten, sondern ein gerade erst gekauftes Kaetzchen.

Diese Seite nimmt den Fall in das Archiv auf, weil er ein klares Grenzproblem zeigt: Wenn Konflikte zwischen Menschen in Gewalt gegen schwache Tiere umschlagen, sollten Wut und Trauer der Umstehenden nicht als kurze Online-Stimmung abgetan werden, sondern als Grund, solche Taten dauerhaft zu erinnern.

Zeitleiste

  • 15.06.2023: In Hohhot, Innere Mongolei, kaufte ein Kind heimlich an einem Strassenstand eine Katze; ein Elternteil war gegen die Haltung und suchte den Haendler auf, um die Katze zurueckzugeben.
  • 15.06.2023: Augenzeugen sagten, beide Seiten haetten ueber 200 Yuan beziehungsweise 100 Yuan Rueckerstattung gestritten; nachdem keine Einigung erzielt wurde, warf der Elternteil das Kaetzchen vor Ort zu Tode.
  • Nach dem 15.06.2023: Das Video vom Ort verbreitete sich online. Darin stellte eine Frau unter Traenen den Mann zur Rede; Medien berichteten, der Mann sei spaeter von Polizeibeamten zur Untersuchung mitgenommen worden.
  • 16. bis 18.06.2023: Sina Kankan, Kuai Technology, Phoenix Video und andere Plattformen verbreiteten Berichte ueber den Fall und loesten Kritik an Rueckgabe, impulsivem Haustierkauf und Tierverletzung aus.

Oeffentliche Quellen

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