Globales Tiergedächtnis-Archiv

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Shanghai, Pudong: Mehr als zwanzig Katzen und Hunde in Kangqiao Bandao Chengzhong Huayuan starben mutmasslich durch Vergiftung

2024-07-19 Siehe Artikeltext und Quellenangaben.
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Seit dem 19. Juli 2024 berichteten mehrere Bewohner der Wohnanlage Kangqiao Bandao Chengzhong Huayuan im Pudong New Area von Shanghai, dass innerhalb von nur zwoelf Tagen etwa 20 Katzen raetselhaft gestorben seien; ausserdem starb ein Haushund nach einem Spaziergang unter Kraempfen. Ein von The Paper erneut veroeffentlichter Bericht von “Microscopic Shanghai” zeigte, dass einige Zeugen vor dem Tod der Tiere Kraempfe, Schaum vor dem Mund und aehnliche Symptome beschrieben. Ein Bewohner brachte eine sterbende kleine orangefarbene Katze in eine Tierklinik; am Ende starb sie an Organversagen. Die Polizei ist eingeschaltet. Tierklinik-Aerzte fuehrten unter Beobachtung der Polizei eine Obduktion der toten orangefarbenen Katze durch; die Organe sollten anschliessend an eine Fachstelle zur Untersuchung geschickt werden.

Von Bewohnern aufgenommenes Bild einer toten Katze
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Bildmaterial aus Newsfang. Das Bild zeigt ein totes Tier; diese Seite bewahrt es als sensibles Bild auf.

Mehrere Katzen und ein Haushund starben innerhalb von zwoelf Tagen

Dem Bericht zufolge gaben mehrere Bewohner von Kangqiao Bandao Chengzhong Huayuan an, dass seit dem 19. Juli innerhalb von nur zwoelf Tagen etwa 20 Katzen in der Wohnanlage raetselhaft gestorben seien; hinzu kam ein Haushund. Zeugen sagten, einige Tiere haetten vor dem Tod Kraempfe, Schaum vor dem Mund und aehnliche Anzeichen gezeigt.

Der Bewohner Herr Huang sagte, er habe am 29. Juli auf dem Weg zur Arbeit eine bereits tote kleine Katze gefunden; daneben krampfte eine weitere orangefarbene Katze und stiess Klagelaute aus. Er brachte die orangefarbene Katze sofort in eine Tierklinik. Am Ende starb sie an Organversagen. Der behandelnde Arzt vermutete aufgrund gemeinsamer Anzeichen bei mehreren Katzen, die Todesursache koenne eine Vergiftung oder das ploetzliche Ausbrechen einer chronischen Krankheit sein; die genaue Ursache brauche jedoch weitere Organuntersuchungen.

Bildmaterial im Zusammenhang mit Tiersterben in der Wohnanlage
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial, das die seit Ende Juli von Bewohnern festgehaltene Situation dokumentiert.

Auch ein Haushund blieb nicht verschont; Polizei und Klinik wurden eingeschaltet

Neben den streunenden Katzen starb im selben Zeitraum auch ein Haushund. Im Bericht sagte die Bewohnerin Frau Yang, ihr seit fuenf Jahren gehaltener Hund sei am fruehen Morgen des 28. Juli nach einem Spaziergang in der Wohnanlage kurz darauf unter Kraempfen gestorben; im Erbrochenen befanden sich auch einige Katzenfutterstuecke. Nachdem die Familie den Vorfall als ungewoehnlich erkannte, alarmierte sie die Polizei.

Am Nachmittag des 31. Juli fuehrten Aerzte der Tierklinik unter durchgehender Beobachtung von Polizeibeamten eine Obduktion der toten orangefarbenen Katze durch. Die Organe sollten anschliessend an eine Fachstelle zur Untersuchung geschickt werden. Dieser Schritt ist wichtig: Solange kein Untersuchungsergebnis veroeffentlicht ist, verwendet diese Seite die Formulierungen “mutmassliche Vergiftung” und “mutmassliches Auslegen von Gift” und schreibt weder Taeter, Giftart noch endgueltige Todesursache als bestaetigte Tatsachen fest.

Bildmaterial im Zusammenhang mit mutmasslich vergifteten Tieren
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial mit Bewohneraufzeichnungen rund um die auffaelligen Todesfaelle von Katzen und Hunden.

Konflikte lassen sich nicht mit Gift loesen

Der Bericht erwaehnte ausserdem, dass die Wohnanlage mehr als 2.000 Haushalte hat und es beim Fuettern streunender Katzen Konflikte und Meinungsverschiedenheiten gibt. Einige Bewohner sagten, Katzenfutter werde haeufig weggeworfen und manchmal mit schaumbildender Fluessigkeit oder Bleichpulver ueberschuettet; andere haetten Katzen mit Fallen eingefangen und weit weg ausgesetzt. Dass die meisten Ueberwachungskameras nicht ordnungsgemaess funktionierten, verstaerkte die Sorge der Bewohner um die Sicherheitsverwaltung der Anlage.

Der Umgang mit streunenden Tieren braucht tatsaechlich Regeln, Kommunikation und gemeinschaftliche Abstimmung. Wenn aber Gift in den oeffentlichen Raum gebracht wird, trifft es nicht nur eine bestimmte Katze oder einen bestimmten Hund. Es kann weitere Tiere verletzen und auch Kinder, aeltere Menschen und jede vorbeigehende Person gefaehrden. Mit Gift auf Konflikte zu reagieren, verwandelt ein eigentlich loesbares Verwaltungsproblem in Grausamkeit und oeffentliche Gefahr.

Diese Katzen und Hunde waren an keinem Streit beteiligt. Sie suchten in der Wohnanlage nur Futter, bewegten sich dort oder begleiteten ihre Halter, starben aber unter Kraempfen, Erbrechen und Organversagen. Sie zu dokumentieren bedeutet, dafuer zu sorgen, dass solche Ereignisse nicht als “Aergernis” abgetan werden, das eine Wohnanlage einfach ertraegt. Es erinnert jede Gemeinschaft daran, dass Freundlichkeit gegenueber Lebewesen und der Schutz oeffentlicher Sicherheit eigentlich auf derselben Seite stehen.

Bildmaterial zu Einlieferung und Behandlung
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial mit Hinweisen zur Einlieferung und Untersuchung von Tieren.
Bildmaterial zum Tod eines Haushundes
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial; der Bericht erwaehnte, dass ein Haushund nach einem Spaziergang krampfend starb und Katzenfutter erbrach.
Bildmaterial zum oeffentlichen Bereich der Wohnanlage
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial, das oeffentliche Bereiche der Wohnanlage und Streit um das Management streunender Tiere zeigt.
Bildmaterial zu Bewohnerhinweisen und Verwaltung oeffentlicher Bereiche
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial, das Sorgen der Bewohner ueber Ueberwachung, Kontrollen und Fuetterungsmanagement dokumentiert.
Bildmaterial zu gemeinschaftlicher Kommunikation und spaeterer Behandlung
Von The Paper erneut veroeffentlichtes Newsfang-Bildmaterial mit Reaktionen der Gemeinschaftsebene auf Kommunikationsplattformen und Verwaltungsmoeglichkeiten.

Zeitleiste

  • Seit 19.07.2024: Bewohner berichteten, dass in der Wohnanlage nacheinander Katzen auffaellig starben.
  • 28.07.2024: Bewohnerin Frau Yang sagte, ihr Haushund sei nach einem Spaziergang in der Wohnanlage krampfend gestorben; ihre Familie alarmierte die Polizei.
  • 29.07.2024: Bewohner Herr Huang fand eine tote kleine Katze und eine krampfende orangefarbene Katze und brachte die orangefarbene Katze in eine Tierklinik.
  • 31.07.2024: Aerzte der Tierklinik obduzierten die tote orangefarbene Katze unter Beobachtung der Polizei; die Organe sollten spaeter untersucht werden.
  • 01.08.2024: The Paper veroeffentlichte den Bericht von “Microscopic Shanghai” erneut und schrieb, die Polizei sei eingeschaltet.

Oeffentliche Quelle

Dieser Beitrag stuetzt sich auf den von The Paper erneut veroeffentlichten Bericht von “Microscopic Shanghai”. Angaben zur Zahl der toten Tiere, zu Symptomen, zum Tod des Haushundes, zur Einschaltung der Polizei und zur Obduktion mit anschliessender Untersuchung werden nach oeffentlichen Berichten festgehalten. Solange keine Untersuchungsergebnisse veroeffentlicht sind, verwendet diese Seite die Formulierungen “mutmassliche Vergiftung” und “mutmassliches Auslegen von Gift”.

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