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Hongkong: Zwei Katzen stuerzen in Tin Heng Estate, Tin Shui Wai, aus grosser Hoehe, eine tot und eine verletzt; Frau wegen Tierquaelerei festgenommen

In den fruehen Morgenstunden des 28. Maerz 2025 wurden am Hang Kin House der Tin Heng Estate in Tin Shui Wai, Hongkong, nacheinander zwei Hauskatzen nach Stuerzen aus grosser Hoehe gefunden: eine Siamkatze starb, eine Ragdoll-Katze wurde verletzt. HK01, Ming Pao und Sing Tao Headline berichteten, die Polizei habe den Fall zunaechst als Tierquaelerei untersucht. Nach weiteren Ermittlungen durch das Animal Crime Police Team des Bezirks Yuen Long wurde eine 34-jaehrige einheimische Frau wegen des Verdachts der Tierquaelerei festgenommen. Den Berichten zufolge waren beide Katzen erwachsene Weibchen ohne Mikrochip; die verletzte Ragdoll wurde von der SPCA zur Behandlung mitgenommen, und der Koerper der toten Siamkatze wurde ebenfalls sichergestellt.

Zwei Geraeusche unter dem Gebaeude in der Nacht
HK01 berichtete, der Vorfall habe sich am 28. Maerz 2025 gegen 2 Uhr morgens ereignet. Nachdem ein Sicherheitsmitarbeiter des Hang Kin House ein ungewoehnliches Geraeusch gehoert hatte, fand er ausserhalb des Gebaeudes eine verletzte Ragdoll-Katze am Boden. An ihrer Nase war Blut zu sehen; sie miaute leise und kauerte beiseite. Der Sicherheitsmitarbeiter kuemmerte sich vorlaeufig um sie und informierte die Polizei.
Innerhalb etwa einer Stunde kam von draussen erneut ein lautes Geraeusch. Spaeter fanden Einsatzkraefte auf dem Vordach ueber dem Gehweg eine weitere Siamkatze, die im Sterben lag und schliesslich fuer tot erklaert wurde. Dass in einer einzigen Nacht nacheinander zwei Hauskatzen aus grosser Hoehe stuerzten, laesst sich nicht ohne Weiteres als gewoehnlicher Unfall abtun.

Eine tot, eine verletzt; Polizei stuft Fall als Tierquaelerei ein
Den Berichten zufolge war die verletzte Katze ein erwachsenes weibliches Ragdoll-Tier mit einer Verletzung am rechten Bein; die getoetete Katze war eine erwachsene weibliche Siamkatze. Beide Katzen hatten keinen Mikrochip. Mitarbeiter der SPCA kamen vor Ort, nahmen die verletzte Ragdoll zur Behandlung mit und stellten auch den Koerper der Siamkatze fuer die weitere Bearbeitung sicher.
Die Polizei stufte den Fall zunaechst als Tierquaelerei ein und uebergab ihn der Kriminalabteilung des Polizeibezirks Tin Shui Wai. Spaetere Berichte zeigen, dass nach Uebernahme weiterer Ermittlungen durch das Animal Crime Police Team des Bezirks Yuen Long eine 34-jaehrige einheimische Frau wegen des Verdachts der Tierquaelerei festgenommen wurde.

Fensternetze, Lueftung und die Verantwortung von Hochhausbewohnern
HK01 zitierte Informationen vom Ort, wonach die betroffene Katzenhalterin kuerzlich umgezogen sei, das Fensternetz zuvor entfernt und ein Fenster zur Lueftung einen Spalt offen gelassen habe. Am Morgen habe sie festgestellt, dass die Katzen verschwunden waren, und erst durch Nachfrage bei der Verwaltung von dem Vorfall erfahren. Sing Tao Headline schrieb, die festgenommene Frau sei Bewohnerin der betreffenden Wohnung; der Fall stehe mutmasslich im Zusammenhang mit nicht ordnungsgemaess angebrachten Katzennetzen und daraus folgenden Stuerzen, also mit fahrlaessiger Betreuung.
Diese Website haelt den Fall nach den oeffentlichen Berichten so fest: Es gab Stuerze aus grosser Hoehe, eine Katze starb und eine wurde verletzt, die Polizei untersuchte wegen Tierquaelerei und nahm eine Bewohnerin fest. Ob die Stuerze durch aktives Hinauswerfen, Fahrlaessigkeit nach Entfernung der Fensternetze oder eine andere konkrete Handlungsweise verursacht wurden, muss jedoch den polizeilichen und spaeteren gerichtlichen Informationen vorbehalten bleiben.

So haetten sie weder enden noch verletzt werden duerfen
Bei Katzen in Hochhauswohnungen haengt Sicherheit vollstaendig von den betreuenden Menschen ab. Fensternetze, Tuerspalten, Lueftungsarrangements und voruebergehende Schutzmassnahmen waehrend eines Umzugs wirken wie Kleinigkeiten, koennen aber darueber entscheiden, ob ein Tier ueberlebt. Die beiden Katzen konnten die Hoehe der Etage nicht begreifen und konnten die fehlende Schutzbarriere nicht selbst ersetzen.
In diesem Fall starb eine Siamkatze, und eine Ragdoll wurde verletzt. Unabhaengig davon, wie das Geschehen rechtlich am Ende bewertet wird, wurde Leben unwiderruflich an den Rand der Gefahr gestossen. Fuer Begleittiere ist Vernachlaessigung nicht leicht, nur weil sie keine offene Boeswilligkeit ist; wenn Fuersorgepflichten versagen, tragen sie dennoch echten Schmerz, Angst und Tod.


Zeitleiste
- 28. Maerz 2025, gegen 2 Uhr morgens: Ein Sicherheitsmitarbeiter des Hang Kin House in der Tin Heng Estate hoerte ein ungewoehnliches Geraeusch und fand ausserhalb des Gebaeudes eine verletzte Ragdoll-Katze.
- In derselben Nacht, innerhalb etwa einer Stunde: Draussen war erneut ein Geraeusch zu hoeren; Einsatzkraefte fanden auf dem Vordach ueber dem Gehweg eine weitere Siamkatze, die im Sterben lag und spaeter fuer tot erklaert wurde.
- Nach dem Vorfall: Die Polizei stufte den Fall als Tierquaelerei ein; die SPCA nahm die verletzte Katze und den Koerper der toten Katze mit.
- Folgeberichte: Ming Pao und Sing Tao Headline berichteten, die Polizei habe nach weiteren Ermittlungen eine 34-jaehrige einheimische Frau wegen des Verdachts der Tierquaelerei festgenommen.
Oeffentliche Quellen
- HK01: Ragdoll und Siamkatze in Tin Heng Estate stuerzen nacheinander aus grosser Hoehe, eine tot und eine verletzt
- Ming Pao: Zwei Katzen in Tin Shui Wai stuerzen aus grosser Hoehe, eine tot und eine verletzt; Frau wegen Tierquaelerei festgenommen
- Sing Tao Headline: Zwei Katzen in Tin Shui Wai stuerzen aus grosser Hoehe, eine tot und eine verletzt; 34-jaehrige Bewohnerin festgenommen
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