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Zhongshan, Guangdong: Junge schleuderte ein einen Monat altes Kaetzchen vor einer Tierhandlung und verursachte seinen Tod

Am Vormittag des 26. Mai 2023 betrat ein Junge vor einer Tierhandlung in der Naehe der Huabai-Strasse im Ostbezirk von Zhongshan, Guangdong, einen umzaeunten Bereich, nahm ein gerade einen Monat altes Kaetzchen aus einem Tierkaefig, schleuderte es wiederholt in der Hand und warf es auf den Boden. Als Mitarbeitende eintrafen, war das Kaetzchen tot. Berichte zeigten, dass es zu einem Wurf gehoerte, den eine streunende Mutterkatze aus der Wohnanlage geboren hatte; die Tierhandlung hatte die sechskoepfige Katzenfamilie urspruenglich im Kaefig vor dem Laden versorgt.

Ein gerade einen Monat altes Kaetzchen starb vor einer Tierhandlung
Guangming Net druckte einen Bericht der Guangdong-TV-Sendung “Today’s Focus” nach: Am Vormittag des 26. Mai nahm ein kleiner Junge vor einer Tierhandlung im Ostbezirk von Zhongshan ein gerade einen Monat altes Kaetzchen aus einem Tierkaefig, schleuderte es unaufhoerlich und warf es spaeter auf den Boden, wodurch das Kaetzchen starb.
Die Ueberwachung zeigte, dass an diesem Vormittag nach 11 Uhr zwei etwa sieben- bis achtjaehrige Jungen vor die Tierhandlung in der Naehe der Huabai-Strasse kamen. Ein Junge stand ausserhalb des Zauns, der andere, in Rot gekleidete Junge, betrat den umzaeunten Bereich, nahm das Kaetzchen aus dem Tierkaefig in die Hand, schleuderte es hin und her und warf es zuletzt auf den Boden.

Es war eines der Katzenbabys, die von Mitarbeitenden versorgt wurden
Am 27. Mai kam ein Reporter in die betroffene Tierhandlung und sah vor der Tuer noch fuenf Katzen: eine Mutterkatze und vier Katzenbabys. Mitarbeitende erklaerten, die Mutterkatze sei urspruenglich eine streunende Katze aus der Wohnanlage gewesen und werde normalerweise von der Tierhandlung gefuettert; einen Monat zuvor habe die Mutterkatze nach der Geburt ihre fuenf Kinder in die Tierhandlung getragen, woraufhin Mitarbeitende die sechskoepfige Familie in einem Kaefig vor dem Laden untergebracht und versorgt haetten.
Dieser Hintergrund macht den Vorfall noch schmerzhafter: Das Kaetzchen war kein Gegenstand in einem Regal und kein Spielzeug in Kinderhaenden. Es war erst einen Monat auf der Welt, abhaengig von seiner Mutter und auch von einem kleinen menschlichen Schutz. Am Ende wurde es jedoch vor einem Ort, der vergleichsweise sicher sein sollte, von einer Hand aufgehoben, geschleudert und zu Boden geworfen.

Eine Handlung von mehr als einer Minute sollte nicht als blosse Unart erklaert werden
Ein Wachmann aus der nahegelegenen Wohnanlage sagte, er wisse nicht, woher die Kinder seien; er habe sie angesprochen, aber sie haetten nicht gehoert. Das Werfen und Schlagen durch den Jungen in Rot habe mehr als eine Minute gedauert, danach seien beide gegangen. Der andere Junge, der ausserhalb des Zauns stand, habe auch nicht eingegriffen, sondern nur zugesehen.
Fuer ein gerade einen Monat altes Kaetzchen reicht mehr als eine Minute aus, um unertraegliche Angst und Verletzungen zu bedeuten. Hochheben, Schleudern und Hinunterwerfen sind keine normale Interaktion, keine neugierige Beobachtung und kein Spiel, das leicht uebergangen werden kann.

Wenn Minderjaehrige Tiere verletzen, muessen Erwachsene umso mehr eingreifen
In dem Bericht sagte ein Psychologe, das Spielen mit Katzen und das Werfen von Katzen durch Kinder koenne mit Wachstums- und Lernumfeld zusammenhaengen oder eine Form sein, Druck durch aggressives Verhalten abzulassen; Eltern und Lehrkraefte sollten das Verhalten von Kindern staerker beachten, richtig anleiten und bei Bedarf psychologische Lehrkraefte hinzuziehen.
Diese Seite veroeffentlicht keine Identitaet von Minderjaehrigen und ermutigt weder zu Doxing noch zu Vergeltung. Die Identitaet nicht zu veroeffentlichen bedeutet jedoch nicht, dass die Verletzung lautlos verschwinden darf. Gerade bei Faellen mit Minderjaehrigen muss nach Aufsicht und Erziehung gefragt werden: Weiss das Kind, dass Tiere Schmerz fuehlen, Angst haben und sterben koennen? Haben Erwachsene in der Naehe rechtzeitig eingegriffen? Wurde dem Kind danach wirklich verstaendlich gemacht, welche Folgen sein Verhalten hatte?

Offene Fuersorge braucht ebenfalls sichere Grenzen
Dass die Tierhandlung bereit war, eine streunende Mutterkatze und ihre Kaetzchen zu versorgen, war gut gemeint. Aber die Unterbringung von gerade einen Monat alten Kaetzchen in einem offenen Bereich vor dem Laden zeigte auch Sicherheitsrisiken. Solange Kaetzchen von Passanten leicht mit der Hand aufgenommen werden koennen, koennen sie unvorhersehbare Verletzungen erleiden.
Guter Wille braucht institutionalisierte Schutzmassnahmen. Kaefigtueren, Zaun, Aufsicht, Hinweise und Vermittlungsablaeufe sind keine Laestigkeit, sondern die niedrigste Barriere, damit schwache Leben nicht beilaeufig verletzt werden. Dieses Kaetzchen kann nicht mehr geschuetzt werden, doch die verbliebenen vier Katzenbabys und viele weitere kleine Tiere vor Laeden und in Wohnanlagen, die von Menschen versorgt werden, sollten ihr Schicksal nicht weiter dem Zufall ueberlassen muessen.

Zeitleiste
- Vormittag des 26.05.2023: Vor einer Tierhandlung in der Naehe der Huabai-Strasse im Ostbezirk von Zhongshan, Guangdong, betrat der rot gekleidete Junge den umzaeunten Bereich, nahm ein gerade einen Monat altes Kaetzchen auf, schleuderte es wiederholt und warf es auf den Boden.
- Nach dem Vorfall: Mitarbeitende der Tierhandlung kamen hinzu und fanden ein Kaetzchen ausserhalb des Kaefigs; es war bereits tot.
- 27.05.2023: Ein Reporter kam in die betroffene Tierhandlung und sah die Mutterkatze und die vier uebrigen Kaetzchen. Mitarbeitende erklaerten, dieser Wurf sei urspruenglich von einer streunenden Mutterkatze gebracht worden und im Laden versorgt worden.
- 28.05.2023: Guangming Net druckte den Bericht der Guangdong-TV-Sendung “Today’s Focus” nach und zitierte den Rat eines Psychologen, Eltern und Lehrkraefte sollten aehnliches Verhalten rechtzeitig beachten und anleiten.
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