Am 22. Januar 2024 kam es im Dorf Liangshui im Kreis Zhenxiong, Zhaotong, Yunnan, zu einem Erdrutsch. China Daily berichtete, dass bis zum Abend des 23. Januar mehr als 1.000 Rettungskraefte, 81 Rettungshunde und ueber 150 schwere Maschinen an der Suche beteiligt waren. Vor-Ort-Bilder von Xinhua zeigten Rettungskraefte, die mit Hunden im Erdrutschgebiet nach Vermissten suchten.
Kreis Zhenxiong, Stadt Zhaotong, Provinz Yunnan, China
Ein Bergdorf wird durch einen Erdrutsch unterbrochen
Am 22. Januar 2024 ereignete sich im Dorf Liangshui, Gemeinde Tangfang, Kreis Zhenxiong, Zhaotong, Yunnan, ein Erdrutsch; mehrere Dorfbewohner wurden verschuettet oder galten als vermisst. Die Katastrophe traf ein Berggebiet im Winter, und die Rettung vor Ort war mit niedrigen Temperaturen, schwierigem Gelaende und weiterem Schneefall konfrontiert.
China Daily berichtete, dass die Zahl der Todesopfer bis zum Abend des 23. Januar auf 31 gestiegen war. Lokale Regierung, Feuerwehr, medizinische, Kommunikations- und technische Kraefte setzten die Rettungsarbeiten fort; auch Geologie-Experten ueberwachten den Ort, um weitere Gefahren zu verhindern.

81 Rettungshunde
Derselbe Bericht erwaehnte, dass bereits mehr als 1.000 Rettungskraefte, 81 Rettungshunde und ueber 150 schwere Maschinen fuer die Suche eingesetzt waren. Diese Zahl zeigt, dass Hunde an grossen Katastrophenorten keine symbolische Begleitung sind, sondern als Teil der Such- und Rettungskraefte eingeplant werden.
Die Xinhua-Fotos zeigen Rettungskraefte, die Hunde im Erdrutschgebiet fuehren, um Vermisste zu suchen. Ihre Arbeit ersetzt nicht die menschliche Beurteilung, sondern hilft dem Team mit dem Geruchssinn, in grossen Bereichen aus Schlamm, Steinen und Truemmern moegliche Lebensspuren zu finden.
Arbeit in Kaelte und instabilem Gelaende
Auch Associated Press berichtete, dass die Rettungsarbeiten bei kaltem Wetter stattfanden. Fuer die Hunde bedeutete das nassen und rutschigen Boden, Geroll, eingestuerztes Material, komplexe Gerueche und die koerperliche Belastung langer Arbeit am Einsatzort.
Wenn dieses Ereignis dokumentiert wird, darf man die 81 Hunde nicht nur als pauschale Zahl nennen und dann enden. Jeder Arbeitshund, der den Ort betrat, erledigte seine Aufgabe an einem gefaehrlichen, instabilen und von Trauer erfuellten Ort.
Warum diese Geschichte festgehalten werden sollte
Die Rettungshunde von Liangshui lassen uns den Umfang tierischer Arbeit in der oeffentlichen Katastrophenrettung sehen. Sie sind kein Randdetail eines Nachrichtenbildes und keine Dekoration als “bewegendes Element”, sondern tatsaechlich eingesetzte Faehigkeiten innerhalb eines Rettungssystems.
Das Global Animal Memory Archive bewahrt dieses Ereignis, um diesen Hunden, deren Namen in den Berichten nicht erschienen, einen oeffentlichen Platz zu geben: Sie gingen zusammen mit menschlichen Rettern zwischen Schlamm und Steine und sollten auch zusammen mit dieser Rettung erinnert werden.
Zeitleiste
- 2024-01-22 Im Dorf Liangshui, Kreis Zhenxiong, Zhaotong, Yunnan, ereignet sich ein Erdrutsch.
- 2024-01-23 China Daily berichtet, dass bis zu diesem Abend mehr als 1.000 Rettungskraefte, 81 Rettungshunde und ueber 150 schwere Maschinen an der Suche beteiligt sind.
- 2024-01-23 Vor-Ort-Bilder von Xinhua dokumentieren Rettungskraefte, die mit Hunden im Erdrutschgebiet nach Vermissten suchen.

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