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Beijing, Fengtai: Mehr als zwanzig Haushunde in Yanbao Kangrun Jiayuan vergiftet

2024-05-01 Siehe Artikeltext und Quellenangaben.
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Im Mai 2024 kam es in der Wohnanlage Yanbao Kangrun Jiayuan im Bezirk Fengtai von Beijing zu einer Serie von Vergiftungen von Haushunden. Nach einem von Xinhua erneut veroeffentlichten Bericht der Legal Daily brach Li Yuehongs Hund Lele nach einem Aufenthalt im Bereich des Fitnessplatzes der Wohnanlage ploetzlich zusammen, hatte Schaum vor dem Mund, krampfte ununterbrochen und starb kurz darauf. Li Yuehong erfuhr anschliessend von Nachbarn, dass in der Wohnanlage in letzter Zeit bereits viele Hunde gestorben waren. Dem Bericht zufolge legte jemand mutmasslich vergiftete Schweinefuesse, Schweinshaxen, Fleischbaellchen, Schinkenwuerste und andere Lebensmittel an Orten aus, an denen Hunde haeufig aktiv waren. Mehr als zwanzig Hunde, darunter Pudel, Border Collies und chinesische Dorfhunde, wurden vergiftet; in den Mageninhalten der toten Hunde wurde Fluoracetat nachgewiesen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Oeffentlich berichtetes Bild eines mutmasslich betroffenen Hundes. Quelle: Sohu, erneute Veroeffentlichung oeffentlicher Berichte.
Oeffentlich berichtetes Bild eines mutmasslich betroffenen Hundes. Quelle: Sohu, erneute Veroeffentlichung oeffentlicher Berichte. Quelle
Oeffentlich berichtete Szene aus der Wohnanlage und Hundebild. Quelle: Sohu, erneute Veroeffentlichung oeffentlicher Berichte.
Oeffentlich berichtete Szene aus der Wohnanlage und Hundebild. Quelle: Sohu, erneute Veroeffentlichung oeffentlicher Berichte. Quelle

Nachdem ein Hund namens Lele zusammenbrach

Als ein Reporter der Legal Daily am 4. Juli die Wohnanlage Yanbao Kangrun Jiayuan besuchte, war Li Yuehong noch immer traurig ueber Leles Tod. Im Bericht erinnerte sie sich, dass sie Lele wie gewoehnlich zum Spaziergang nach unten gebracht und ihn zwischendurch im Bereich des Fitnessplatzes hatte laufen lassen. Kurz darauf brach Lele ploetzlich zusammen, hatte Schaum vor dem Mund, krampfte ununterbrochen und hoerte bald auf zu atmen.

Es ging nicht um einen einzelnen Hund. Erst als Li Yuehong Nachbarn darueber sprechen hoerte, erfuhr sie, dass in der Wohnanlage kuerzlich bereits viele Hunde gestorben waren und die Polizei ermittelte. Sie erstattete sofort Anzeige und erfuhr, dass mehr als zwanzig Hunde vergiftet worden waren, darunter Pudel, Border Collies und chinesische Dorfhunde.

Gift im oeffentlichen Raum

Der Bericht hielt fest, dass jemand mutmasslich vergiftete Schweinefuesse, Schweinshaxen, Fleischbaellchen, Schinkenwuerste und andere Lebensmittel an Orten auslegte, an denen Hunde haeufig aktiv waren. In den Mageninhalten der toten Hunde wurde Fluoracetat festgestellt, also ein Bestandteil von Rattengift. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet; der Fall war weiter in Bearbeitung.

Gift in oeffentlichen Bereichen einer Wohnanlage auszulegen, bedeutet nicht nur, Hunde zu toeten. Aeltere Menschen, Kinder, andere Tiere, Reinigungskraefte und jede vorbeigehende Person koennen mit diesen Koedern in Kontakt kommen. Die Sorge der Bewohner, “wenn Kinder es versehentlich essen, waere das noch schlimmer”, ist keine Uebertreibung, sondern ein realer Teil des Risikos fuer die oeffentliche Sicherheit.

Konflikte duerfen nicht mit Gift beantwortet werden

Hundehaltung, Leinenpflicht, das Entfernen von Kot und Ordnung im oeffentlichen Raum koennen und sollten geregelt werden. Diese Fragen koennen aber niemals ein Grund fuer Vergiftung sein. Hunde zu vergiften bedeutet, auf Gemeinschaftskonflikte auf die grausamste und unkontrollierbarste Weise zu reagieren.

Die zusammengebrochenen Hunde verstanden keine Streitigkeiten zwischen Menschen. Sie folgten ihren Haltern nur beim Spazieren und Spielen in der Wohnanlage und verloren ihr Leben in den Kraempfen und der Erstickung, die das Gift ausloeste. Diese Seite dokumentiert den Fall, um das Leid dieser Tiere festzuhalten und zu betonen: Verantwortungsvolle Hundehaltung muss gefoerdert werden, boeswillige Vergiftung aber muss verurteilt und verfolgt werden. Freundlichkeit gegenueber Lebewesen und Schutz der oeffentlichen Sicherheit stehen nicht im Widerspruch; sie zeigen in dieselbe Richtung einer verantwortlicheren Gemeinschaft.

Zeitleiste

  • Mai 2024: In der Wohnanlage Yanbao Kangrun Jiayuan kam es zu Vergiftungen mehrerer Haushunde.
  • Am Tag des Vorfalls: Li Yuehongs Hund Lele brach nach Aktivitaet in der Wohnanlage zusammen, hatte Schaum vor dem Mund, krampfte und starb.
  • Danach: In den Mageninhalten der toten Hunde wurde Fluoracetat festgestellt; die Polizei nahm Ermittlungen auf.
  • 10.07.2024: Xinhua veroeffentlichte einen Legal-Daily-Bericht ueber diesen Fall und die dazugehoerige rechtliche Diskussion erneut.

Oeffentliche Quelle

Dieser Beitrag stuetzt sich auf einen von Xinhua erneut veroeffentlichten Legal-Daily-Bericht. Angaben zur Zahl der Hunde, zu Testergebnissen und zu den polizeilichen Ermittlungen werden nach oeffentlichen Berichten wiedergegeben; die Identitaet eines konkreten Giftlegers und ein abschliessendes Ermittlungsergebnis wurden oeffentlich nicht offengelegt, daher nimmt diese Seite keine darueber hinausgehende Zuordnung vor.

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