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Guangzhou: Mehr als vierzig Haushunde in mehreren Bezirken mutmasslich vergiftet

Im November 2024 berichteten mehrere Hundehalter in Guangzhou, dass ihre Hunde nach Spaziergaengen in Yuexiu, Haizhu, Liwan, Tianhe und weiteren Bezirken ploetzlich zu Boden fielen, kraempften und starben. Der Haustierbranchenverband der Provinz Guangdong veroeffentlichte am 16. November eine Mitteilung, nach der Hinweise auf mehr als vierzig mutmasslich vergiftete Hunde in mehreren Bezirken Guangzhous eingegangen seien; Hundehalter sollten beim Spaziergang besonders wachsam sein. In einem Bericht von Southern Weekly schilderten Halter, wie die Hunde “Wudong” und “Shaomai” innerhalb kurzer Zeit starben, und wie Betroffene selbst eine Giftwarnkarte anlegten. Die Polizei schaltete sich ein; Teile der Untersuchungen deuteten auf ein Cyanid-Risiko hin.

Ein Tod, der mit einem Spaziergang begann
Southern Weekly berichtete, dass die beiden Hunde der Halterin Zhang Yue, “Wudong” und “Shaomai”, nach einem Spaziergang nahe der Insel Ersha in Guangzhou auffaellig wurden und kurz darauf nacheinander starben. Fuer die Halterin war dies kein gewoehnlicher Haustierunfall, sondern der ploetzliche Verlust von Familienmitgliedern, die jeden Tag an ihrer Seite gewesen waren.
Aehnliche Erfahrungen blieben nicht vereinzelt. Der Bericht nannte mehrere Bezirke Guangzhous, darunter Yuexiu, Haizhu, Liwan und Tianhe, aus denen Halter mutmassliche Vergiftungen meldeten. Die vom Haustierbranchenverband der Provinz Guangdong gesammelten Hinweise betrafen mehr als vierzig Hunde.

Verbandswarnung und Selbsthilfe der Halter
Am 16. November 2024 veroeffentlichte der Haustierbranchenverband der Provinz Guangdong eine Warnung. Er riet Haltern, beim Gassigehen verdaechtiges Futter zu meiden, Hunde eng zu beaufsichtigen und Hinweise auf mutmassliche Vergiftungen zu melden.
Solange die oeffentliche Aufarbeitung noch unklar war, begannen Hundehalter selbst mit einer “Giftwarnkarte”. Darin markierten sie Orte, an denen Gefahr vermutet wurde. Diese Selbsthilfe zeigt, dass die Verletzung laengst ueber einzelne Familien hinausging: Sie wurde zu einer Angst um die Sicherheit gemeinsamer staedtischer Raeume.

Polizei und Untersuchungshinweise
Oeffentliche Berichte zeigen, dass die Polizei Ermittlungen aufgenommen hat. Einige Berichte erwaehnten, dass Untersuchungsergebnisse betroffener Tiere oder Spuren vor Ort mit Cyanid in Verbindung stehen koennten. Wer etwas auslegte, auf welchem Weg es geschah und welche Verantwortung am Ende festgestellt wird, muss jedoch den oeffentlichen Ergebnissen der Polizei vorbehalten bleiben.
Diese Seite haelt den Fall vorsichtig nach den belegbaren oeffentlichen Quellen fest: Viele Haushunde starben mutmasslich nach Vergiftungen, Halter und Verband meldeten konkrete Hinweise, und die Polizei ermittelte.

Warum dieser Fall erinnert werden muss
Diese Hunde hatten Namen, Menschen, Alltagswege und Fotos aus ihrem Leben. Sie sind nicht nur eine stumme Zahl von “mehr als vierzig”, sondern Begleiter, die ihren Familien ploetzlich genommen wurden.
Wer auch immer fuer eine Auslegung von Gift verantwortlich war: In oeffentlichen Bereichen Substanzen auszubringen, die Tiere toeten und auch Kinder oder Passanten gefaehrden koennen, ist kein Bagatelldelikt. Grausamkeit gegen schwache Lebewesen zerfrisst auch das grundlegende Sicherheitsgefuehl einer Stadt.
Zeitleiste
- Anfang bis Mitte November 2024: In mehreren Bezirken Guangzhous meldeten Hundehalter mutmassliche Vergiftungstode von Haushunden.
- 16. November 2024: Der Haustierbranchenverband der Provinz Guangdong veroeffentlichte eine Warnung und sprach von Hinweisen auf mehr als vierzig mutmasslich vergiftete Hunde.
- Um den 20. November 2024: Southern Weekly, China News Service, CCTV.com und weitere Medien berichteten fortlaufend.
- Danach: Die Polizei ermittelte; Halter verfolgten weiter Untersuchungen und Verantwortlichkeitsfragen.
Oeffentliche Quellen
Dieser Text stuetzt sich vor allem auf den Bericht von Southern Weekly und beruecksichtigt zusaetzlich oeffentliche Berichte von Tencent, CCTV.com, China News Service und Nandu. Angaben zu Giftstoffen und Verantwortung werden entsprechend den veroeffentlichten Untersuchungshinweisen und dem Stand der Polizeiermittlungen vorsichtig wiedergegeben.
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