Am Morgen des 4. April 2025 wollte ein Hundehalter nahe dem Kwu Tung Reservoir an der Kwu Tung South Road in Sheung Shui, Hongkong, seine Hunde fuettern. Dabei fand er vier seiner mehr als zehn Hunde tot auf; zwei weitere waren verschwunden. Hong Kong 01 und Wen Wei Po berichteten, die toten Hunde haetten Schaum vor dem Maul gehabt. Die Polizei stufte den Fall als Grausamkeit gegen Tiere ein und uebergab ihn der Kriminalabteilung des Grenzbezirks. Die SPCA Hong Kong nahm die vier Koerper an sich, um sie zur Untersuchung an das Agriculture, Fisheries and Conservation Department zu uebergeben.

Vor der morgendlichen Fuetterung lagen vier Hunde bereits am Boden
Hong Kong 01 berichtete, die Polizei habe am 4. April um 8:02 Uhr den Anruf eines Mannes nahe dem Kwu Tung Reservoir an der Kwu Tung South Road erhalten. Er sagte, er sei aufgestanden, um seine Hunde zu fuettern, und habe vier seiner Hunde tot vorgefunden; zwei weitere seien unauffindbar. Wen Wei Po ergaenzte, bei den vier toten einheimischen Mischlingshunden habe es sich um drei Huendinnen und einen Welpen gehandelt. Der Ort sei zunaechst als verdaechtig bewertet worden, der Fall als Grausamkeit gegen Tiere.
Oeffentliche Berichte zitierten den Hundehalter, Herrn Chan: Er lebe seit etwa 20 Jahren an diesem Ort und halte mehr als zehn Hunde. Vor dem Vorfall habe er weder Bellen noch ungewoehnliche Geraeusche gehoert. Am Morgen lag ein Hund draussen, drei weitere starben im Haus. Fuer jemanden, der lange mit diesen Hunden gelebt hat, ist ein solcher Anblick vor der Fuetterung nicht nur ein Sachschaden, sondern ein brutaler Bruch.
SPCA nahm die Koerper mit, die Kriminalabteilung ermittelt
Die SPCA Hong Kong teilte mit, Inspektoren seien auf Ersuchen der Polizei zum Ort gekommen. Zwei erwachsene Hunde und zwei Welpen seien bereits tot gewesen; die Koerper haetten keine offensichtlichen Verletzungen und keine Mikrochips aufgewiesen. Die SPCA brachte die Koerper voruebergehend in ihr Zentrum in Tsing Yi und wollte sie spaeter zur Untersuchung an das AFCD uebergeben, um die Todesursache festzustellen.
Die Polizei fuehrte den Fall als mutmassliche Grausamkeit gegen Tiere und uebergab ihn der Kriminalabteilung des Grenzbezirks. Zu diesem Zeitpunkt waren die Grenzen des belegten Sachverhalts klar: Oeffentliche Berichte bestaetigten vier tote Hunde, zwei vermisste Hunde und eine polizeiliche Ermittlung wegen Tiergrausamkeit. Der konkrete Giftstoff, die Art des Ausbringens und die Identitaet einer verantwortlichen Person mussten weiterhin durch Untersuchung oder Ermittlung gestuetzt werden.
Alte Wunden waren kaum verheilt, da kam ein neuer Fall
Der Hundehalter sagte Medien, im Juli des Vorjahres seien bereits 22 Hunde vergiftet worden. In der Vergangenheit sei ausserdem ein Labrador nahe dem Reservoir mutmasslich mit einer scharfen Klinge am Hals verletzt worden; er kam verwundet nach Hause und starb spaeter. In beiden Faellen sei Anzeige erstattet worden. Hong Kong 01 schrieb nach Recherche in frueheren Meldungen, am 20. Februar 2021 sei im Dorf Tin Sam an der Kwu Tung South Road in Sheung Shui ein sieben Jahre alter schwarzer Labrador mit einer etwa 18 Zentimeter langen Halswunde nach zweistuendiger Notbehandlung gestorben; auch dieser Fall sei als Grausamkeit gegen Tiere gefuehrt worden.
Wenn in derselben Gegend wiederholt Hunde vergiftet oder mit scharfen Gegenstaenden verletzt werden, betrifft die oeffentliche Sorge nicht nur einen einzelnen Morgen mit toten Tieren. Sie betrifft die Frage, warum diese Tiere ueber laengere Zeit aehnlichen Risiken ausgesetzt blieben. Hinter jedem “noch nicht bestaetigten Taeter” liegen dennoch konkrete Leben, die zusammengebrochen sind.
Warum dieser mutmassliche Vergiftungsfall dokumentiert wird
Vergiften ist eine besonders heimtueckische Form der Gewalt. Man muss dem betroffenen Tier nicht in die Augen sehen und laesst ihm kaum eine Chance, auszuweichen, Hilfe zu suchen oder rechtzeitig behandelt zu werden. Sobald Gift in einem oeffentlichen oder halboeffentlichen Raum liegt, kann es ausserdem andere Hunde, Wildtiere und sogar Menschen gefaehrden.
Hunde nicht zu moegen, Freilauf abzulehnen oder sich wegen Hygiene und Laerm zu sorgen, kann niemals ein Grund sein, Tiere zu vergiften. Konflikte in einer Gemeinschaft muessen durch Verwaltung, Kommunikation, Abgrenzung und verantwortungsvolle Haltung geloest werden, nicht dadurch, dass unschuldige Tiere qualvoll sterben. Der Tod von vier Hunden und das Verschwinden zweier weiterer sollten als Fall grausamer Verletzung festgehalten werden und zugleich daran erinnern, weiter zu fragen, warum solche Risiken immer wieder auftreten.
Zeitleiste
- 4. April 2025, etwa 6 Uhr morgens: Der Hundehalter fand vier Hunde tot auf; zwei weitere waren verschwunden.
- 4. April 2025, 8:02 Uhr: Die Polizei erhielt die Anzeige und ermittelte am Ort nahe dem Kwu Tung Reservoir an der Kwu Tung South Road.
- Am selben Tag: Die Polizei stufte den Fall als Grausamkeit gegen Tiere ein und uebergab ihn der Kriminalabteilung des Grenzbezirks.
- Am selben Tag: Die SPCA nahm die vier Hundekoerper mit; sie sollten zur Feststellung der Todesursache an das AFCD uebergeben werden.

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