Am 18. Oktober 2020 lockte und beunruhigte ein elfjaehriger Junge in Nanjing, Jiangsu, wiederholt eine junge Katze an der Tuer eines Tierladens. Eine oeffentliche Rueckschau berichtete, er habe die Katze zur Tuer gelockt, sie mit dem Tuerfalz heftig eingeklemmt und sie danach draussen verfolgt und geschlagen; der Ablauf habe etwa eine halbe Stunde gedauert. Eine langfristig sichtbare Selbstmedien-Notiz berichtete zudem, der Junge habe den Tuergriff bewegt, versucht nach der Katze zu greifen und sie mit Schinken angelockt, um sie mit einem kleinen Messer zu stechen oder zu ritzen.

Eine Katze, die zur Tuer gelockt wurde
Der Fujian Daily Client hielt in einer Rueckschau zu Minderjaehrigen, die Tiere verletzten, fest: Am 18. Oktober 2020 lockte ein elfjaehriger Junge in Nanjing eine junge Katze aus einem Tierladen zur Tuer, klemmte sie mit dem Tuerfalz heftig ein und verfolgte und schlug sie danach ausserhalb des Ladens; der Ablauf dauerte etwa eine halbe Stunde.
Eine Zhihu-Kolumne und verwandte Weitererzaehlungen bewahrten weitere Details: Der Junge habe zuerst den Tuergriff bewegt, um die Katze anzulocken, und versucht, mit der Hand nach ihr zu greifen. Nachdem ihm das nicht gelang, habe er Schinken benutzt, um die Katze an die Tuer zu locken, und mit einem kleinen Messer gestochen oder geritzt.

Die Handlungen in der Ueberwachung waren kein Spiel
Die oeffentlichen Ausschnitte zeigen, wie der Junge sich der Tuer des Tierladens naeherte und die Katze im Laden reizte und angriff. Ein weiteres Bild zeigt, dass die Katze nach dem Herauslocken verfolgt und geschlagen wurde.
Diese Handlungen sind keine normale Interaktion zwischen Kindern und Tieren und lassen sich auch nicht leicht mit Neugier erklaeren. Sie zeigen deutliche Elemente von Locken, Kontrolle und Verletzungsabsicht.
Minderjaehrig heisst nicht verantwortungslos
Da ein Minderjaehriger betroffen ist, verzeichnet die Akte keine Namen, Schulen, Wohnadressen oder sonstigen Identitaetsdaten und ermutigt zu keiner Form von Doxxing oder Vergeltung.
Der Schutz Minderjaehriger darf jedoch nicht zur Duldung von Verletzungen werden. Sorgeberechtigte, Schule und Gesellschaft muessen dieses Signal ernst nehmen: Wenn ein Kind wiederholt schwache Tiere als Ziel fuer Frust oder Vergnuegen waehlt, braucht es klares Stoppen, Erziehung und noetigenfalls psychologische Intervention.
Kleine Tiere sind kein Ventil fuer Gefuehle
Diese Katze war zwischen drinnen und draussen gefangen und konnte nicht verstehen, warum der Mensch vor der Tuer die Tuer bewegte, sie taeuschte, einklemmte und verfolgte. Fuer sie war diese halbe Stunde kein Spiel, sondern nicht entkommende Angst und Schmerz.
Diese Seite dokumentiert solche Faelle, um daran zu erinnern: Guete gegenueber Lebewesen ist keine dekorative Tugend, die Kinder erst spaeter lernen, sondern eine Grenze, die so frueh wie moeglich aufgebaut werden muss.
Zeitleiste
- 18. Oktober 2020: Am Eingang eines Tierladens in Nanjing, Jiangsu, kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Junge eine junge Katze lockte und verletzte.
- Nach dem Vorfall: Entsprechende Ueberwachungsausschnitte und Selbstmedien-Notizen verbreiteten sich online.
- 28. Februar 2022: Der Fujian Daily Client erwaehnte den Fall erneut in einer Rueckschau und Warnung zu Minderjaehrigen, die Tiere verletzen.

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