Trakr war ein Deutscher Schaeferhund und Polizeihund. Am 12. September 2001 fuhr der ehemalige kanadische Polizist James Symington mit ihm von Nova Scotia nach New York, um am World Trade Center zu suchen. Oeffentliche Berichte halten fest, dass Trakr in den Truemmern einen Live-Hit anzeigte und Retter dadurch Genelle Guzman-McMillan fanden, die zu den letzten lebend geborgenen Ueberlebenden gehoerte.
New York, World Trade Center / Kanada, Nova Scotia | Deutscher Schaeferhund Trakr

Von Kanada nach New York
Nach den Anschlaegen vom 11. September sah James Symington Fernsehbilder der Zerstoerung und fuhr zusammen mit Trakr etwa 15 Stunden lang von Nova Scotia nach Manhattan.
Sie trafen am fruehen Morgen des 12. September ein und begannen in einem Suchgebiet aus Staub, Gefahr und hochgradig instabilen Truemmern zu arbeiten. Trakr war urspruenglich Polizeihund und verfuegte ueber Such- und Ortungsfaehigkeiten.
Ein Lebenszeichen in den Truemmern
Am Nachmittag des 12. September zeigte Trakr in den Truemmern einen “live hit” an. Rettungskraefte gruben an dieser Stelle weiter und bargen schliesslich Genelle Guzman-McMillan.
Nach seinem Einsatz litt Trakr unter Erschoepfung, chemischer Reizung, Rauchbelastung und moeglicher Vergiftung; er brauchte medizinische Behandlung. Diese spaeteren Einzelheiten erinnern daran, dass Suchhunde nicht nur Werkzeuge der Katastrophenhilfe sind, sondern selbst Koerper haben, die an einem Katastrophenort Schaden nehmen koennen.
Warum er aufgenommen wird
Trakrs Geschichte verbindet freiwillige Katastrophenhilfe, Suchhundetraining, Truemmerrettung und die spaetere Debatte um Klonen. Er wurde spaeter in einem Wettbewerb als Hund ausgewaehlt, dessen Gene geklont werden sollten; diese Episode wurde ebenfalls Teil seiner oeffentlichen Geschichte.
Das Archiv nimmt Trakr auf, weil sein Beitrag nicht nur ein beruehmter Fund war. Seine Geschichte macht auch die Risiken, Kosten und Nachwirkungen sichtbar, die Suchhunde bei Katastrophen tragen.
Zusaetzliche Notiz
Trakrs Geschichte endet deshalb nicht einfach mit dem Satz “er fand eine Ueberlebende”. Die spaetere Behandlung, die Rueckkehr nach Kanada und die Klon-Debatte gehoeren zu derselben Erinnerungslinie.
Diese Ebenen zeigen, dass der Wert eines Suchhundes nicht nur im Augenblick des Fundes liegt, sondern auch in dem, was sein Koerper nach dem Katastrophenort weiter mittraegt.
Diese Schreibweise hilft auch, Trakr nicht auf ein einziges Heldenetikett zu verkleinern.
Weiterer Hinweis
Trakrs spaetere Erschoepfung und die Debatte ueber das Klonen zeigen, dass Rettungsgeschichten nicht mit dem erfolgreichen Moment enden.

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