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Ningbo, Zhejiang: Frau wollte eine Katze zurueckgeben und warf das Kaetzchen nach Ablehnung vor Ort zu Tode

Am 1. Juni 2023 brachte eine Frau in Ningbo, Zhejiang, ein Kaetzchen, das ihre Familie am Vortag gekauft hatte, in eine Tierhandlung zurueck und verlangte die Rueckgabe. Der Ladeninhaber sagte, das Kaetzchen habe kein Gesundheitsproblem und werde nicht zurueckgenommen. Nachdem die Verhandlungen scheiterten, warf die Frau das Kaetzchen in den umzaeunten Bereich des Ladens auf den Boden und ging; der Ladeninhaber kam hinzu und hob die Katze auf, doch das Kaetzchen starb. Der Ladeninhaber sagte, er habe die Polizei gerufen.

Ein Geschenk zum Kindertag wurde am naechsten Tag zum Opfer eines Rueckgabestreits
Oeffentliche Berichte zeigten, dass ein Vater am 31. Mai mit seiner Tochter in die Tierhandlung ging und das Kaetzchen kaufte; es sollte urspruenglich ein Geschenk zum Kindertag sein. Am naechsten Morgen fragte der Ladeninhaber noch nach, ob das Kaetzchen fresse, trinke und Kot absetze; die Gegenseite antwortete, alles sei in Ordnung.
Am Mittag des 1. Juni brachte die Mutter des Kindes das Kaetzchen in den Laden zurueck und sagte, die Familie koenne es nicht halten und wolle es zurueckgeben. Der Ladeninhaber erklaerte, dass der Laden bei einem Kaetzchen ohne Gesundheitsprobleme keine Rueckgabe akzeptiere.
Nach gescheiterten Verhandlungen wurde die Katze vor Ort auf den Boden geworfen
Das Video zeigte, wie eine Frau in der Tierhandlung ausserhalb des Geheges stand, die Katze in den umzaeunten Bereich auf den Boden warf und danach ging; der Ladeninhaber kam hinzu und hob die Katze auf. Qilu Net berichtete, das Kaetzchen habe nach dem Aufprall einige Male gezuckt und sich dann nicht mehr bewegt.
Das ist keine “emotionale Erregung”, die in einem Warenstreit verstaendlich waere. Ein gesundes Kaetzchen als Ziel der Wutabfuhr direkt auf den Boden zu werfen, ist eine grobe Verneinung eines schwachen Lebens.

Ein Kaufstreit darf kein Grund sein, Tiere zu verletzen
Die rechtliche Einordnung von Qilu Net wies darauf hin, dass der Kaufvertrag zwischen Kundin und Tierhandlung nach dem Kauf der Katze bereits erfuellt gewesen sei; sofern kein Betrug, kein unwahrer Wille oder kein Gesundheitsproblem der Katze vorliege, das den Vertragszweck vereitele, sei die Tierhandlung berechtigt, die Rueckgabe abzulehnen.
Die in den Berichten wiedergegebene anwaltliche Ansicht meinte ausserdem, die Frau habe die Katze absichtlich zur Wutabfuhr geworfen; dies koenne als provozierendes und stoerendes Verhalten gelten und nach dem Gesetz ueber die Verwaltung der oeffentlichen Sicherheit bestraft werden. Unabhaengig vom rechtlichen Weg zeigt der Fall zumindest: Der derzeitige Rechtsrahmen, der Haustiere als “Sachen” behandelt, kann dem intuitiven oeffentlichen Anspruch an die Wuerde von Leben bei weitem nicht voll entsprechen.
Wenn die Familie nicht abgestimmt ist, darf das Kaetzchen nicht den Preis zahlen
Der Ladeninhaber erinnerte daran, dass man vor dem Kauf eines Haustiers mit der Familie sprechen sollte. Wenn eine Familie nicht bereit ist, gemeinsam fuer ein Tier zu sorgen, waere die verantwortungsvollere Wahl, es gar nicht oder nicht impulsiv zu kaufen oder eine schonendere Weitergabe, Ruecknahme oder Vermittlung zu suchen.
Das Kaetzchen konnte an der Familiendiskussion nicht teilnehmen und konnte menschliche Streitigkeiten ueber Rueckerstattungsbetrag, Rueckgaberegeln und Gesichtswahrung nicht verstehen. Es wurde gekauft, wieder zurueckgebracht und schliesslich vor aller Augen zum Traeger eines Kontrollverlusts von Erwachsenen gemacht.
Die Dokumentation solcher Faelle verweigert die Herabstufung von Leben zu Dingen
Haustiere erscheinen natuerlich in Kaufvertraegen, aber sie sind keine Ware ohne Schmerzempfinden und Angst. Sie koennen von Menschen abhaengig sein, vor fremden Umgebungen Angst haben und durch ploetzliche Gewalt verletzt werden oder sterben.
Diese Seite dokumentiert den Fall nicht, um in einem Geschaeftsstreit fuer eine Seite Partei zu ergreifen, sondern um den wirklich uebersehenen Teil festzuhalten: Wenn Menschen Tiere vollstaendig als Dinge behandeln, die man zurueckgeben, werfen und zur Wutabfuhr benutzen kann, ist die Grenze zur Guete gegenueber Lebewesen durchbrochen.
Zeitleiste
- 31.05.2023: Der Vater des Kindes ging mit seiner Tochter in eine Tierhandlung in Ningbo und kaufte ein Kaetzchen.
- Vormittag des 01.06.2023: Der Ladeninhaber fragte nach dem Zustand des Kaetzchens; die Gegenseite antwortete, der Zustand sei normal.
- Mittag des 01.06.2023: Die Mutter des Kindes brachte die Katze in den Laden und verlangte Rueckgabe. Da das Kaetzchen kein Gesundheitsproblem hatte, wurde dies abgelehnt; nach gescheiterten Verhandlungen warf sie es auf den Boden, und das Kaetzchen starb.
- 02. bis 03.06.2023: Xiaoxiang Morning Herald, Qilu Net und andere Medien berichteten ueber den Fall. Der Ladeninhaber sagte, er habe die Polizei gerufen; Rechtsexperten hielten das Verhalten fuer ordnungswidrig.
Oeffentliche Quellen
- Xiaoxiang Morning Herald / Tencent News: Frau in Ningbo wollte in einer Tierhandlung eine Katze zurueckgeben, wurde abgewiesen und warf die Katze vor Ort zu Tode
- Qilu Net / Shandian News: Anwalt sagte, das Verhalten sei rechtswidrig und solle nach dem Ordnungsrecht geahndet werden
- Sohu / Xiaoxiang Morning Herald: Ladeninhaber sagte, er habe die Polizei gerufen; vor dem Kauf eines Haustiers solle man mit der Familie sprechen
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