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Pingxiang, Jiangxi: Frau wollte eine Katze zurueckgeben und warf sie in der Tierhandlung zu Tode

Am Abend des 17. August 2021 verlangte eine Frau in einer Tierhandlung an der Houbu-Strasse im Bezirk Anyuan von Pingxiang, Jiangxi, die Rueckgabe einer zwei Tage zuvor gekauften blau-weissen Sonderpreis-Katze. Berichte von Jimu News sowie Nachdrucke bei Sohu und Sina Finance zeigten, dass die Frau zunaechst Mitarbeitende beschimpfte, schlug und bedrohte und die Katze danach im Laden zu Tode warf.

Nach “Sonderpreis-Katzen werden nicht zurueckgenommen” traf die Gewalt die Katze
Die Ladeninhaberin Frau Han sagte im Interview mit Jimu News, die beteiligte Frau habe zwei Tage zuvor eine Sonderpreis-Haustierkatze gekauft. Vor dem Kauf habe der Laden bereits erklaert, dass Rueckgabe und Umtausch ausgeschlossen seien. Spaeter verlangte die Frau die Rueckgabe mit der Begruendung, die bereits zu Hause gehaltene Katze moechte die neue Katze nicht; ausserdem sei sie nach dem Kauf ungluecklich geworden und habe einen Autounfall gehabt.
Der Laden sagte, die Katze habe kein Gesundheitsproblem, und die Frau koenne keinen Nachweis fuer Katzenstaupe vorlegen; deshalb habe man die Ruecknahme abgelehnt. Egal wie heftig ein Verbraucherkonflikt wird, ein Kaetzchen ist kein Gegenstand, mit dem man ein Geschaeft bestrafen oder Unzufriedenheit abreagieren darf.

Von Beleidigungen und Schlaegen bis zum Toeten der Katze
Jimu News berichtete, die Frau habe nach der Ablehnung Mitarbeitende geschlagen und bedroht und dann die von ihr gekaufte Haustierkatze im Laden zu Tode geworfen. Der Sohu-Nachdruck erwaehnte ausserdem, im Video habe die Frau zuerst mit einem Helm in ihrer Hand gegen die Katzentasche geschlagen und dann die Tasche mehrfach aufgehoben und heftig auf den Boden geworfen.
Das ist keine Tatsache, die von einem momentanen “Rueckgabekonflikt” verdeckt werden kann. Bei jedem Aufprall trug die Katze Angst und Schmerz; was Umstehende sahen, war kein gewoehnlicher Streit, sondern ein schwaches Leben, das vor Ort zerstoert wurde.
Eine “Einigung” kann nicht fuer das Kaetzchen sprechen
Oeffentliche Berichte zeigten, dass die Polizei damals Ermittlungen aufnahm. Spaetere Nachdrucke erwaehnten, die weiss gekleidete Frau habe sich bei den Mitarbeitenden entschuldigt, und beide Seiten haetten wegen der Beleidigungen und Schlaege eine Einigung erzielt. Diese Seite haelt diese Grenze fest: Die Einigung bezog sich vor allem auf die Streitigkeiten zwischen Menschen, also Beleidigungen und Schlaege, und bedeutet nicht, dass der zu Tode geworfenen Katze in irgendeinem Sinn Gerechtigkeit widerfahren waere.
In den Berichten wurde die anwaltliche Ansicht wiedergegeben, dass nicht geschuetzte Tiere im damaligen Rechtsrahmen oft als Vermoegensgegenstaende behandelt wuerden und das Toeten der selbst gekauften Katze keine Straftat darstelle. Gerade weil eine solche Luecke besteht, verdient die oeffentliche Wut ueber den Fall, bewahrt zu werden: Entschuldigungen und Einigungen koennen zwischen Menschen stattfinden, aber der Tod eines Tieres darf nicht mit dem Satz “die eigene Katze” leicht weggewischt werden.
Die Aufzeichnung soll verhindern, dass Leben zu Rueckgabeverhandlungsmasse herabgestuft wird
Diese blau-weisse Katze wurde gekauft und starb dann in der Tierhandlung, nachdem die Verhandlung ueber die Rueckgabe gescheitert war. Sie konnte Begriffe wie Sonderpreis, Rueckerstattung, Katzenstaupe-Nachweis, Pech und Autounfall nicht verstehen und sich auch nicht selbst verteidigen.
Diese Seite nimmt den Fall in das Archiv auf, um eine klare Tatsache festzuhalten: Auch ein heftiger Verbraucherkonflikt darf kein Grund fuer Misshandlung und Toetung von Tieren sein. Ein Leben, das Schmerz fuehlt, Angst hat und sich wehren kann, als Verhandlungsmasse zu benutzen, ist eine grausame Handlung, die kritisiert und verachtet werden muss.
Zeitleiste
- Um den 15.08.2021: Die Frau kaufte in einer Tierhandlung an der Houbu-Strasse in Pingxiang, Jiangxi, eine blau-weisse Haustierkatze zum Sonderpreis von 800 Yuan; der Laden sagte, vor dem Kauf sei erklaert worden, dass Rueckgabe und Umtausch ausgeschlossen seien.
- Abend des 17.08.2021: Die Frau kam in den Laden und verlangte die Rueckgabe der Katze. Sie sagte, die bereits zu Hause gehaltene Katze moechte die neue Katze nicht, und fuehrte ausserdem Pech und einen Autounfall nach dem Kauf an.
- Abend des 17.08.2021: Nachdem die Rueckgabe abgelehnt worden war, beschimpfte, schlug und bedrohte die Frau Mitarbeitende und warf die Katze im Laden zu Tode. Die Polizei griff ein und ermittelte.
- 21. bis 23.08.2021: Jimu News, Sohu, Sina Finance, Yangcheng Evening News und andere Medien berichteten oder kommentierten den Fall; spaetere Berichte erwaehnten eine Entschuldigung der Frau bei den Mitarbeitenden und eine Einigung der Seiten wegen Beleidigungen und Schlaegen.
Oeffentliche Quellen
- Jimu News / Jingchu Net: Frau in Jiangxi wollte Katze zurueckgeben, wurde abgewiesen und warf sie vor Ort zu Tode
- Sohu / Life Daily: Frau schlug zuerst gegen die Katzentasche und warf sie dann mehrfach schwer auf den Boden
- Sina Finance: Sonderpreis-Katze gekauft, Rueckgabe vom Haendler abgelehnt; beide Seiten haben sich inzwischen geeinigt
- Yangcheng Evening News Kommentar: Wie lassen sich Taten wie das Zu-Tode-Werfen der eigenen Katze eindaemmen?
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