Um November 2023 herum fuhr Wang in Rudong, Jiangsu, mehrfach mit dem Motorrad in Orte wie Xinguang, Caiqiao und Shiping, benutzte das Gift “Sanbudao” und vergiftete 19 streunende Hunde. Elf davon verkaufte er an Ding, den Betreiber eines Geschaefts fuer geschmortes Fleisch, und erzielte insgesamt 3.200 Yuan. Am 17. November 2023 nahm die Polizei Wang fest und beschlagnahmte in seinem Haus acht tote Hunde, die zum Verkauf bereitlagen; Untersuchungen fanden Cyanidbestandteile in den Maegen der beschlagnahmten toten Hunde.

Vergiftete streunende Hunde wurden als verwertbare “Ware” behandelt
Berichte von Nantong Fabu und Guangming Net nach China Court Net zeigen, dass Wang im Jahr 2022 zufaellig einen Hundehaendler kennenlernte und von diesem ein Gift namens “Sanbudao” erhielt. Um November 2023 herum ging er mehrfach hinaus, um streunende Hunde zu suchen, toetete sie mit Gift und verkaufte einen Teil davon an den Betreiber eines Geschaefts fuer geschmortes Fleisch. Dieser Ablauf trieb Tiere, die ohnehin am Rand der Stadt lebten, erneut in eine grausamere Lage: Sie starben nicht an Krankheit, Alter oder natuerlichen Risiken, sondern wurden gezielt vergiftet, eingesammelt und verkauft.
Das Erschreckende an solchen Faellen ist, dass Grausamkeit und Gewinnstreben miteinander verbunden werden. Das Vergiften streunender Hunde ist keine gewoehnliche “Behandlung streunender Tiere” und auch keine Grauzone des Lebensmittelgeschaefts; es beendet Tierleben und bringt zugleich Giftrisiken in die Nahrungskette, wodurch eine reale Gefahr fuer die oeffentliche Sicherheit entsteht.
Strafrechtliche und gemeinnuetzige Verantwortung
Das Gericht Rudong kam nach der Verhandlung zu dem Ergebnis, dass Wang giftige und schaedliche Nicht-Lebensmittelrohstoffe in hergestellte und verkaufte Lebensmittel eingebracht hatte. Sein Verhalten erfuellte den Tatbestand der Herstellung und des Verkaufs giftiger und schaedlicher Lebensmittel. Er wurde zu neun Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan verurteilt. Im zivilen gemeinnuetzigen Nebenklageteil organisierte das Gericht eine Schlichtung: Wang entschuldigte sich oeffentlich in landesweit verbreiteten Medien, bekannte sich schuldig, zeigte Reue und leistete aktiv gemeinnuetzige Entschaedigungszahlungen.
Der juristische Schwerpunkt liegt auf Lebensmittelsicherheit und oeffentlichem Interesse. Am Anfang dieser Tatsachenkette stehen jedoch 19 vergiftete streunende Hunde. Sie hatten keinen Halter, der fuer sie nachfragte, und nur selten bleiben ihre Namen erhalten. Diese Website haelt den Fall gerade deshalb fest, um jene Leben wieder in die Aufzeichnung zurueckzuholen, die in oeffentlichen Berichten leicht mit einem Satz uebergangen werden: sogenanntes “vergiftetes Hundefleisch” ist keine abstrakte Ware, sondern beginnt mit wiederholten vorsaetzlichen Vergiftungen.
Zeitleiste
- 2022: Wang lernte zufaellig einen Hundehaendler kennen und erhielt von ihm das Gift “Sanbudao”.
- Um November 2023: Wang vergiftete in Xinguang, Caiqiao, Shiping und anderen Orten in Rudong 19 streunende Hunde und verkaufte elf davon an den Betreiber eines Geschaefts fuer geschmortes Fleisch, Ding.
- 2023-11-17: Die Polizei nahm Wang fest und beschlagnahmte zugleich acht tote Hunde, die in seinem Haus zum Verkauf bereitlagen.
- 2024-06: Das Ergebnis der oeffentlichen Verhandlung des Gerichts Rudong wurde von China Court Net, Nantong Fabu und anderen oeffentlich berichtet.
Oeffentliche Quellen
- Nantong Fabu: Nach Vergiftung streunender Hunde und Verkauf an Geschaeft fuer geschmortes Fleisch wurde ein Mann straf- und zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen
- Guangming Net nach China Court Net: Mit “Sanbudao” Hunde vergiftet und verkauft, straf- und zivilrechtliche Verantwortung
- Tencent News / Modern Express: Streunende Hunde vergiftet und an Geschaeft fuer geschmortes Fleisch verkauft, neun Monate Haft
- Sichuan Legal Daily, Sammelbericht: Kehrt das Vergiften von Hunden zurueck? Sechs Straftatbestaende betroffen

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