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Shenzhen: Pflegehund Wu Yiyi lief weg, starb auf der Autobahn und seine Ueberreste wurden eigenmaechtig beseitigt

Im Januar 2025 gab eine Internetnutzerin aus Shenzhen ihren Hund Wu Yiyi waehrend einer Auslandsreise in einer Betreuungseinrichtung ab. Am 29. Januar teilte die Einrichtung mit, Wu Yiyi sei durch Feuerwerkslaerm erschreckt worden und aus der Einrichtung entlaufen; nach ihrer Rueckkehr setzte die Halterin 50.000 Yuan Belohnung fuer die Suche aus. HK01 berichtete, die Betreuungseinrichtung habe spaeter gesagt, Wu Yiyi sei auf einer Autobahn bei einem Verkehrsunfall gestorben; Videoaufnahmen der geschlossenen Ueberwachung zeigten, dass Autobahnmitarbeiter den Koerper mitnahmen und eigenmaechtig beseitigten. Das betroffene Unternehmen sagte, die betreffenden Personen haetten geglaubt, es handle sich um einen bereits toten Streuner, und man werde sie streng behandeln; die Polizei sei eingeschaltet.

Vom Entlaufen aus der Betreuung bis zum Verkehrsunfall auf der Autobahn
Berichten zufolge reiste Wu Yiyis Halterin im Januar ins Ausland und gab ihren Hund in eine Betreuungseinrichtung. Am 29. Januar kontaktierte die Einrichtung die Halterin und sagte, Wu Yiyi sei durch Feuerwerkslaerm erschreckt worden, aus der Einrichtung gelaufen und verschwunden. Nach ihrer Rueckkehr setzte die Halterin 50.000 Yuan Belohnung aus, um den Hund zu finden.
Schon das war ein schweres Versagen der Betreuung. Betreuung bedeutet Anvertrauen, und Anvertrauen bedeutet auch, dass eine Einrichtung tatsaechliche Aufsichtspflichten uebernehmen muss. Wenn ein Begleittier entlaeuft, verwandelt sich das Risiko schnell in Verkehrsschaden, Verlust und seelische Belastung, die fuer die Halter kaum zu tragen ist.
Der Koerper wurde weggebracht und eigenmaechtig beseitigt
Mitarbeiter der Guangshen Expressway Company antworteten, am 29. Januar um 9:58 Uhr sei die Meldung eingegangen, dass sich ein Hund auf einer bestimmten Spur eines bestimmten Abschnitts befinde; Streifenpersonal habe um 10:19 Uhr die Meldung erhalten und sei um 10:22 Uhr am Ort eingetroffen. Dort fanden sie einen gelben Hund nahe der Mitteltrennung liegend vor; er zeigte keine Lebenszeichen mehr. Um Folgeunfaelle zu verhindern, fotografierten die Streifenmitarbeiter die Szene, meldeten sie der Ueberwachungszentrale zur Registrierung und brachten den Koerper von der Autobahn weg.
Das Unternehmen sagte, die genannten Personen haetten geglaubt, es handle sich um einen Streuner, der bereits tot sei, und haetten den Koerper eigenmaechtig beseitigt. Man bedauere den Vorfall zutiefst und werde das unangemessene Verhalten der Beteiligten streng behandeln. Auf die Frage, ob der Hund gekocht und gegessen worden sei, antworteten die betreffenden Mitarbeiter nicht direkt.
Auch nach dem Tod darf Wuerde nicht entzogen werden
Dieser Fall ist keine typische unmittelbare Gewalttoetung, gehoert aber dennoch in das Archiv der Schaedigungen: Wu Yiyi lief zunaechst infolge eines Betreuungsversagens weg, starb spaeter auf der Autobahn und erhielt am Ende nicht einmal eine sachgerechte Sicherung, Rueckgabe oder Behandlung als Begleittier.
Fuer die Halterin bedeuteten Suche, Belohnung und Warten am Ende die Nachricht, dass der Koerper “eigenmaechtig beseitigt” worden sei. Dieser Schaden traf nicht nur das Tier, sondern auch den Menschen, der mit ihm gelebt hatte. Auch nach dem Tod eines Begleittiers muss es grundlegende Verfahren zur Identifizierung, Benachrichtigung, Aufbewahrung und Rueckgabe geben.
System- und Branchenverantwortung duerfen nicht voneinander weggeschoben werden
Die Betreuungseinrichtung veroeffentlichte eine Entschuldigung, erkannte ein schweres Managementversagen als Ursache fuer das Entlaufen des Hundes an und erklaerte, sie werde bei der spaeteren Bearbeitung mitwirken. Autobahnmitarbeiter wiederum sagten, sie haetten geglaubt, es handle sich um einen toten Streuner. Keine der beiden Erklaerungen bringt Wu Yiyi zurueck, und keine macht die eigenmaechtige Beseitigung des Koerpers akzeptabel.
Shenzhen hat den Verzehr von Katzen und Hunden verboten. Selbst ohne eine abschliessende Bewertung, ob tatsaechlich ein Verzehr stattfand, zeigt der in oeffentlichen Berichten genannte Punkt der “eigenmaechtigen Koerperbeseitigung” bereits ein ernstes Problem bei der Identifizierung von Begleittieren und bei Verfahren zum Umgang mit ihren Ueberresten. Diese Seite dokumentiert den Fall als Erinnerung: Tiere sind keine Gegenstaende, die an einem Unfallort beliebig beseitigt werden duerfen. Sie stehen in echten Beziehungen zu Menschen und verdienen grundlegenden Respekt.
Zeitleiste
- Januar 2025: Wu Yiyis Halterin reiste ins Ausland und gab den Hund in einer Betreuungseinrichtung in Shenzhen ab.
- 29.01.2025: Die Betreuungseinrichtung sagte, Wu Yiyi sei durch Feuerwerkslaerm erschreckt und entlaufen; die Autobahnseite gab an, am selben Vormittag eine Meldung erhalten und einen gelben Hund tot auf einem Autobahnabschnitt gefunden zu haben.
- Anfang Februar 2025: Nach ihrer Rueckkehr setzte die Halterin 50.000 Yuan Belohnung fuer die Suche aus. Die Betreuungseinrichtung sagte, Ueberwachungsaufnahmen zeigten, dass Autobahnmitarbeiter den Koerper des Hundes mitgenommen und eigenmaechtig beseitigt haetten.
- 06.-07.02.2025: Die Guangshen-Expressway-Seite antwortete, die Beteiligten haetten den Hund fuer einen toten Streuner gehalten und ihn unangebracht eigenmaechtig beseitigt; man werde den Vorfall ernsthaft behandeln. Die Polizei war eingeschaltet.
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